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Anwalt Arbeitsrecht Hamburg
Arbeitsrecht in Hamburg: Wann sich ein Fachanwalt lohnt
Ein Fachanwalt für Arbeitsrecht schützt Ihre Rechte und setzt Ihre Ansprüche durch. Der gesetzliche Kündigungsschutz ist eines Ihrer wichtigsten Rechte als Arbeitnehmer. Dieser ist die Grundlage für die Ansprüche auf Abfindungen. Die können Sie auch selbst aushandeln, wenn Sie wissen, wie man richtig verhandelt und sich auf die Verhandlungen mit den Arbeitgeber vorbereitet. Mit einem Anwalt gehen Sie jedoch auf Nummer sicher. Ein aufs Arbeitsrecht spezialisierter Anwalt kann auch Ihren Arbeitsvertrag prüfen, weil er alle wichtigen Klauseln im Blick hat. Er unterstützt Sie ebenso bei Mobbing oder Diskriminierung und leitet rechtliche Schritte für Sie ein. Er hilft auch, wenn das Gehalt nicht gezahlt wird oder es Probleme mit den Überstunden gibt.
Eigenschaften und Besonderheiten des Arbeitsmarkts in Hamburg
Es gibt viele Arbeitnehmer, die in Logistik, Schiffbau und industrieller Produktion beschäftigt sind. Hamburg zeichnet sich durch eine starke Präsenz kleiner und mittelständischer Unternehmen aus. Technologie und Forschung haben durch die Nähe zur TU Hamburg eine wachsende Bedeutung. Ein wichtiger Wirtschaftszweig ist der Dienstleistungssektor, besonders der Handel und die Gastronomie sind in Hamburg stark vertreten. Viele Arbeitnehmer arbeiten in Hamburg, wohnen aber in Hamburg. Die Arbeitslosenquote ist niedriger als in anderen Stadtteilen. Viele global agierende Firmen haben ihren Sitz in Hamburg. Besonders in technischen Berufen und im Gesundheitswesen fehlen in Hamburg wie vielerorts Fachkräfte.
Kündigungsschutz
Bei einer Kündigung sind die Fachanwälte für Arbeitsrecht der Hamburger ArbeitnehmerHilfe e.V. Ihr idealer Ansprechpartner. Zuerst prüfen wir, ob die gesetzliche oder die vertragliche Kündigungsfrist beachtet wurde. Bei einer betriebsbedingten Kündigung müssen wirtschaftliche Gründe nachgewiesen werden. Wir prüfen, ob diese tatsächlich vorliegen und ob der Sozialplan vorschriftsmäßig umgesetzt wurde. Bei einer verhaltensbedingten Kündigung prüfen wir deren Rechtmäßigkeit. Sind die Vorwürfe wahr und ist eine Kündigung wirklich angemessen? Für bestimmte Kündigungen müssen vorher Abmahnungen erfolgt sein. Zur Anfechtung einer Kündigung ist eine Kündigungsschutzklage die wirksamste Methode. Die führen wir gerne für Sie.
Abfindung
Nachdem geprüft wurde, ob eine Abfindung in Frage kommt, geht es im nächsten Schritt vor allem um deren Höhe. Da es grundsätzlich keine festgelegten Beträge gibt, ist die Abfindungshöhe eine Verhandlungssache. Ein Ausnahme sind die Abfindungsregelungen bei betriebsbedingten Kündigungen. Da beträgt die Regelabfindung ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr. Für alle anderen Fälle gilt das Prinzip der Freiwilligkeit. Zwar existiert kein gesetzlicher Anspruch auf eine Abfindung, aber sehr oft gibt es einen erstaunlichen Verhandlungsspielraum. Die Verhandlungen selbst auf Augenhöhe zu führen, fällt den meisten schwer, darum ist es besser einen erfahrenen Fachanwalt für Arbeitsrecht mit den Verhandlungen zu betrauen. Wichtig zu wissen: Abfindungen unterliegen der Einkommensteuer.
Arbeitsvertrag
Arbeitsverträge können Klauseln beinhalten, die die Arbeitnehmer über Gebühr schlechter stellen. Darum ist es sinnvoll, einen Fachanwalt für Arbeitsrecht mit der Prüfung zu beauftragen. Wichtig ist die Regelung zur Probezeit. In dieser ist die Kündigungsfrist verkürzt. Die Probezeit darf maximal sechs Monate dauern. Bei befristeten Arbeitsverträgen kommt es auf die Vertragslaufzeit und mögliche Verlängerungen an. Zu prüfen ist dann auch, ob die Befristung rechtens ist. Die Klauseln zum Gehalt müssen ebenfalls unter die Lupe genommen werden, um sicherzugehen, dass die Regelungen zu Vergütung und Sonderzahlungen den mündlichen Zusagen des Arbeitgebers entsprechen. Dasselbe gilt für die Arbeitszeiten. Die Vorgaben zu Überstunden und Mehrarbeit müssen unbedingt beachtet werden. Zuletzt müssen die Klauseln zum Wettbewerbsverbot geprüft werden. Mit den Einschränkungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses werden die ehemaligen Mitarbeiter oft stark benachteiligt.
Mobbing und Diskriminierung
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) soll alle Arbeitnehmer vor Benachteiligungen schützen. Natürlich gelingt das nicht immer. Die Anwälte der ArbeitnehmerHilfe e.V. Hamburg helfen Ihnen gerne, wenn Sie gemobbt oder diskriminiert werden. In beiden Fällen liegt die Beweislast zunächst beim Opfer, deshalb ist die Dokumentation von Vorfällen von entscheidender Bedeutung. Wenn der Arbeitgeber die Vorfälle ignoriert, können Sie ihn mit unserer Hilfe abmahnen. Dadurch wird er in die Pflicht genommen, seiner Fürsorgepflicht nachzukommen. Wenn die Abmahnung keine Früchte trägt, können Sie den Arbeitgeber unter anderem auf Schmerzensgeld verklagen. Wir unterstützen Sie dabei, eine Entschädigung für die psychischen Belastungen zu erstreiten.
Lohn und Überstunden
Der Mindestlohn wurde eingeführt, damit alle Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf faire Bezahlung geltend machen können. Viele Arbeitnehmer profitieren von Tarifverträgen, die Regelungen für Branchenlöhne und Zuschläge enthalten. Wir prüfen, ob Sie das Ihnen zustehende Arbeitsentgelt tatsächlich erhalten. Ebenso setzen wir Ihr Recht auf fristgerechte Gehaltszahlung durch, denn Lohnrückstände müssen und sollten Sie keinesfalls hinnehmen. Auch bei der Überstundenvergütung kommt es häufig zu Differenzen mit den Arbeitgebern, hinsichtlich der Ansprüche auf Zuschläge oder Freizeitausgleich. Wenn alles nichts nützt und das Gehalt ausbleibt, sind nun rechtliche Schritte in Form einer Lohnklage beim Arbeitsgericht notwendig, um den Rechtsanspruch auf das Arbeitsentgelt nicht zu gefährden.
Kurze Frage - Schnelle Antwort
Was kostet eine Beratung beim Anwalt für Arbeitsrecht? - Bei der ArbeitnehmerHilfe e.V. Hamburg ist die Beratung für Mitglieder kostenlos. Mitglieder zahlen lediglich 49 € pro Kalenderjahr als Mitgliedsbeitrag.
Wer trägt Kosten für Anwalt Arbeitsrecht? Wer zahlt die Kosten am Arbeitsgericht? - Die Anwaltskosten müssen die beiden Parteien jeweils selber tragen.
Wie viel kostet ein guter Anwalt pro Stunde? Wie teuer ist ein Anwalt ohne Rechtsschutz? - Die durchschnittlichen Stundensätze betragen etwa 190 Euro, die günstigsten Stundensätze fangen bei 144 Euro an. Wie gut ein Anwalt ist, lässt sich allerdings nicht am Preis ablesen.
Ist eine Erstberatung beim Anwalt kostenpflichtig? Was kostet ein Erstgespräch beim Anwalt für Arbeitsrecht? - Das ist von Anwalt zu Anwalt unterschiedlich, aber die Gebühr darf 190 Euro nicht überschreiten.
Was kostet eine Klage gegen den Arbeitgeber? - Das hängt vom Streitwert ab. Beträgt dieser zum Beispiel 3.000 Euro, kostet die Klage erstinstanzlich 238 Euro und in der zweiten Instanz 380,80 Euro.
Ist ein Fachanwalt teurer? - Nein, bei den gesetzlichen Gebühren gibt es keinen Unterschied zwischen Anwalt und Fachanwalt.
Was kostet es, einen Brief vom Anwalt schreiben zu lassen? - Ein einfaches Schreiben an die Gegenseite kostet 80 bis 120 Euro.
Wann lohnt es sich, einen Anwalt einzuschalten? Wenn es um viel Geld geht oder es sich um ein komplexes juristisches Problem handelt, empfiehlt sich der Gang zu einem Anwalt.
Kann ich ohne Anwalt zum Arbeitsgericht gehen? - Ja, denn beim Arbeitsgericht gibt es keinen Anwaltszwang.
Habe ich Anspruch auf Abfindung bei Kündigung? - Nein, normalerweise nicht.
Wenn Sie eine Rechtsberatung wünschen oder Fragen zu arbeitsrechtlichen Themen haben, rufen Sie uns bitte an. Einen unserer Fachanwälte für Arbeitsrecht erreichen Sie montags bis freitags zwischen 9 und 17 Uhr unter der Nummer 040-600553390.
ArbeitnehmerHilfe e.V. Hamburg: Kompetente, zuverlässige und unkomplizierte Beratung durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht!
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